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Wednesday, October 31. 2007Simulantenpack, dreckiges
Es war kurz nach der Umstellung der Zeit (ein Prozess, der mich und meinen Biorhytmus jedes Mal aufs Neue völlig aus dem Konzept bringt, zwei Mal im Jahr wundere ich mich ein paar Tage sehr, warum es so leer/so voll ist/der Bus nicht fährt), als
"Aha", sagte ich, wunderte mich ein bisschen, denn am Morgen waren die beiden noch perfekt in der Lage gewesen, mich in die Füße zu beißen. "Ja, ich kam gerade nach Hause, vor ner Stunde oder so, da sind sie mir schon an der Haustür entgegengekommen. Die waren ganz schwach und konnten nicht mehr stehen. Ich hab sie dann nach oben getragen und ihnen Brekkies gegeben, aber davon haben sie nur ein ganz kleines bisschen gegessen, und dann sind sie umgefallen und haben da oben gesessen und geweint." "Aha", sagte ich, wunderte mich ein bisschen und ging die Treppe hoch, um zu gucken, ob meine Katzen schon tot waren. Illidan saß auf meinem Bett, während Arthas damit beschäftigt war, meine Lippenpflegecreme von meinem Schreibtisch zu klauen (obwohl sie keine Lippen haben, finden sie die Lippenpflegecremetube irgendwie cool). Als sie mich sahen, zog Illidan den Bauch ein und wirkte plötzlich sehr abgemagert und krank, und Arthas kippte zur Seite weg und quietschte jämmerlich. Was tut man mit kranken Katzen? Man Also geh ich in die Küche. In die Küche dürfen sie nicht rein, deshalb versuchen sie es normalerweise um jeden Preis, aber völlig entkräftet bleiben die beiden liegen, wo sie sind. Ich nehme zwei Packungen mit Fleisch (Rind und Geflügel) und gehe die Treppe hoch. Als die beiden Todkranken das Fleisch in meiner Hand sehen, ist ihre Krankheit wie weggeblasen. Energiegeladen springen sie auf, wuseln mir zwischen den Füßen herum, schnurren ohrenbetäubend laut und können es nicht abwarten, bis das Zeug endlich in ihren Näpfen landet. Manchmal könnte ich sie würgen. Gesinnung: Chaotisch Verwirrt Wednesday, September 5. 2007Restless Legs
Das Restless Legs Syndrom bezeichnet eine - offensichtlich dopaminergen bedingte - Störung, die darin resultiert, dass die Beine des Betroffenen sich im Ruhezustand unangenehm anfühlen. Die Betroffenen arbeiten dagegen an, indem sie ihre Beine ständig bewegen - unruhige Beine, quasi.
Ich bin eine dieser Betroffenen. Besonders nachts reiben meine Füße ständig über das Laken, reib, reib, reib, reib, wenn sie nicht reiben, kann ich nicht schlafen. Teilweise merke ich es und versuche, mich zu entspannen, aber kaum konzentriere ich mich nicht mehr auf meine Füße, geht es schon wieder los. Dieser Zustand an sich ist gar nicht so schlimm, es ist nur nervig, aber man kann ja quasi permanent mit den Beinen wackeln oder zappeln oder sonst was tun, das einzige Problem dabei ist nur, dass Katzen ein relativ eingeschränktes Bewusstsein ihres Dosenöffners haben. Für eine Katze besteht der Mensch aus dem Gesicht, der Rest unten dran irritiert nur. So lange nichts drüberliegt, können sie den Menschen in seiner Ganzheit durchaus nachvollziehen, problematisch wird es erst, sobald der direkte Blick durch irgendetwas verdeckt ist: Wenn ich auf dem Bett liege und mit den Füßen zappele, provoziert das nicht einmal Desinteresse. Aber wenn ich unter der Bettdecke liege und die Füße hinten rausgucken, dann sind sie eigenständige Kreaturen, dann sind sie Beute. Es ist schon spaßig, nachts davon aufzuwachen, dass gerade die eigenen Füße sterben... Gesinnung: Chaotisch Hibbelig Monday, July 16. 2007
De Deorum Posted by vivec
in die Welt ist gut, Heute lernen wir at
16:47
Comments (0) Trackbacks (0) De Deorum
Den heutigen Control-Alt-Delete-Comic möchte ich im Übrigen jedem ans Herz legen, der auf Conventions und ähnliche Veranstaltungen fährt.
Gesinnung: Rechtschaffen Sauber Friday, July 6. 2007Nächster Halt: Güllen!
Gut, die Naturgesetze sind aufgehoben, denn ich verlinke auf bild.de mit einer ausdrücklichen Leseempfehlung: klick mich für den Weltuntergang.
Die haben eine Serie, "die geheimnisvolle Welt der 13-jährigen", in der sie 13jährige Mädchen befragt haben. Die eine hat ihr "Erstes Mal schon hinter sich", die Zweite isst kein Eis, sonst wird sie fett... ganz großes Kino. Als ich 13 war, hatte ich meinen ersten Computer. Meine Haare waren schulterlang und nicht gefärbt, ich trug ausgewetzte BlueJeans und Metal-Tshirts und interessierte mich nicht für Jungs. Wenn ich mir die Mädels da so angucke... Großartig: Gestern fuhr ich an einem potentiellen Mitglied der Zielgruppe vorbei, sie radelte den Weg entlang. Mein Blick wurde magisch angezogen von der vielen, vielen, vielen nackten Haut über dem Hosenbund, neckisch geteilt von einem türkisen StringTanga, der etwa bis zu den Achseln hochgezogen schien (so wie der Borat-Badeanzug). Und dazu fällt mir immer dieses Zitat von German Bash ein: "Man trägt nicht bauchfrei, wenn man nicht bauchfrei ist." Gesinnung: Chaotisch Schockiert Wednesday, July 4. 2007Katzenerziehung
Heute Früh, als ich vom Einkaufen wiederkam, hat Illidan, mein eines Katerchen, es geschafft, sich an mir vorbei ins Treppenhaus zu quetschen. Ich erinnerte mich an das Gespräch, das ich mal mit Freunden geführt habe, wonach es in solchen Fällen die beste Idee sei, einfach die Tür zuzumachen und zu warten, bis die Katze einsieht, dass das eine ganz miese Idee ist. Also dachte ich mir, gut, sperrst du den Kleinen mal aus.
Ich sortierte anschließend meine Einkäufe weg und machte die Tür wieder auf, etwas besorgt, wie es denn der Katze jetzt geht. Die saß aber mitnichten heulend auf der Fußmatte, sondern interessierte sich eher für die gegenüberliegende Wohnungstür. Eigentlich würde ich ihn gern mal im Treppenhaus aussperren, aber ich trau mich nicht, nachher ist die Katze dann weg... Gesinnung: Chaotisch Paranoid Thursday, June 14. 2007
Abitur, Dingens Posted by vivec
in die Welt ist gut, Heute lernen wir at
08:20
Comments (3) Trackbacks (0) Abitur, Dingens
Mir stecken immer noch die Nachwirkungen unserer rauschenden Party in den Knochen. Mein Schnitt ist 2,1 geworden, abends haben wir gefeiert, mit dem ganzen Jahrgang, zu unglaublich schlechter Musik und widerlichem Fusel, aber die Party selbst war geil.
Drei haben es nicht geschafft. Wir haben auf die Gefallenen getrunken, wieder und wieder, bis ich irgendwann ins Bett gegangen bin, irgendwann früh, nach einer spontanen Partie Quake im Computerraum, und am nächsten Morgen gerädert aufwachte. Unser Abistreich war okay, dafür, dass eigentlich der Jahrgang einfach nur irgendwas gemacht hat, wie immer. Jetzt habe ich nur noch die praktische Motorradprüfung am Dienstag vor mir, dann werde ich endlich nie wieder etwas tun. Schenkt mir jemand 500 Euro? Die könnte ich für die Fahrschule brauchen... ich werde wohl wieder meine Eltern anpumpen müssen, die davon sicher nicht begeistert sind, aber wenn ich ab nächstem Monat endlich einen Studentenjob mit 20 Stunden habe, habe ich auch mehr Geld und kann es endlich zurückgeben... Gesinnung: Chaotisch Auf Dem Sprung Monday, June 11. 2007
Abi die Erste Posted by vivec
in die Welt ist gut, Heldentaten, Heute lernen wir at
12:38
Comments (6) Trackbacks (0) Abi die Erste
Gerade eben hatte ich meine erste mündliche Prüfung. Naja, eigentlich ist es schon eine Stunde her, ich bin noch mal durch die Stadt gelatscht, aber jedenfalls habe ich meine Geschichts-P4-Prüfung jetzt hinter mir.
Thema war die französische Revolution und die Juden im Mittelalter. Ich kam in den Raum rein und das halbe Kollegium guckte zu, das fand ich etwas verwirrend, aber generell bin ich sehr zufrieden. Die Juden hatten im Mittelalter eine religiös motivierte Außenseiterrolle. Dadurch, dass sie sich christlichen Riten verschlossen, hatten sie keinen Zugang zu vielen Berufen wie zum Beispiel den Zünften. Stattdessen schlugen sie sich als Vieh- oder Gebrauchtwarenhändler, Geldverleiher oder Fernhandelskaufleute durch, was ihnen durch die gut ausgebaute jiddische Infrastruktur erleichtert wurde, wo sie jederzeit überall Gastrecht einfordern (und gewähren) konnten. Der Beruf des Fernhandelskaufmanns wurde ihnen jedoch später verschlossen, als dieser zunehmend christianisiert wurde. Auch gab es unter ihnen viele Gelehrte und Mediziner, die aus dem Orient nach Europa gekommen waren. Da der Beruf des Geldverleihers als unchristlich galt, war er geradezu auf diese Minderheit zugeschnitten. Sie verdiente damit viel Geld, was sie beim Volk nicht gerade beliebter machte. Es kam häufig zu materiell motivierten, aber religiös verbrämten Pogromen gegen "Christusmörder" und "Hexer". Zur Kennzeichnung mussten sie in vielen Städten den spitzen Judenhut tragen, der heutzutage noch als das Kennzeichen böser Hexer gilt. Die Fürsten und Könige, die vom Reichtum der Juden in Form von Steuern profitierten, versuchten, sie gegen Übergriffe zu schützen. Ich hatte eine Quelle von König Wentzel (13something) vorliegen, in dem er Freizügigkeit, Gleichberechtigung, sofortige Auszahlung der vorher in einem Pogrom vernichteten Schuldscheine und Geld von allen über-13-jährigen Juden forderte. Es lag im Interesse der Grundherren und des Königs, die Minderheit vor Übergriffen zu schützen, da sie durch sie Steuern einnahmen. Mit Ausbruch der Pest wurde dieser Schutz jedoch wirkungslos, die Schuld dafür wurde den Juden in die Schuhe geschoben, die bezichtigt wurden, die Brunnen vergiftet zu haben, obwohl sie wie alle anderen an der Seuche starben. Die französische Revolution begründete sich in den krassen Wohlstanddisparitäten im Frankreich des 18. Jahrhunderts. 30% des Bodens verteilten sich auf den Ersten und Zweiten Stand, die 1,7% der Bevölkerung stellten. Der König, Ludwig der 16., war jung und unerfahren, die Staatsverschuldung horrend. Durch Steuern versuchte der König, die Staatskassen zu füllen, da der erste Stand jedoch davon ausgenommen war und der zweite Stand nur den Zwanzigsten (Einkommenssteuer) zu zahlen hatte, lag die Finanzlast auf dem Dritten Stand, den weltlichen Arbeitern, Bauern und Bürgern, die sowieso nichts hatten. Der König berief dann '89 die Ständeversammlung ein, um eine neue Steuergesetzgebung zu entwickeln. Dies gilt als der Beginn der Revolution, da ein absolutistischer Herrscher das Volk zu einer Gesetzgebung befragte. Jeder Stand hatte eine Stimme, sodass Adel und Klerus den Dritten Stand leicht überstimmen konnten. Dieser forderte und bekam eine Verdopplung der Abgeordnetenzahl, nicht jedoch mehr Stimmen. Daraufhin beschlossen die Stände, gemeinsam zu tagen. Der König, dem das nicht passte, ließ den Sitzungssaal unter dem Vorwand der Renovierungsarbeiten schließen, woraufhin der Ständerat in ein nahegelegenes Ballhaus weiterzog, wo er sich zur souveränen Nationalversammlung erklärte und schwor, niemals auseinanderzugehen und gemeinsam Politik zu machen. Einige Tage später erklärten sie sich gnädig bereit, die Souveränität mit dem König zu teilen, der daraufhin einen Eid auf die Verfassung (Konstituante) leistete und sich die blau-weiß-rote Kokarde, das Zeichen der Revolution, an den Hut heftete. Dieser Zustand nennt sich konstitutionelle Monarchie. Danach war meine Prüfung glücklicherweise zu Ende, aber es geht noch weiter mit den Franzosen: Der König paktiert heimlich mit dem Ausland, um gewaltsam den Absolutismus wiederherzustellen. Er versucht, das Land gemeinsam mit seiner Familie zu verlssen, da sie sich jedoch nicht verkleidet hatten, zerrte man den prachtvoll gekleideten Monarchen kurz vor der österreichischen Grenze vom Kutschbock. Daheim in Versailles bereitete man ihm einen eisigen Empfang. Frankreich erklärt aus irgendeinem Grund dem "deutschen Könige" den Krieg, woraufhin Preußen zutiefst beleidigt ist und Teile Frankreichs besetzt. Die Stimmung im Land kippt, es besteht große Furcht vor einer Gegenrevolution oder feindlichen Übergriffen. Die Girondisten, die konservative Partei, bekommt die Schuld an der politischen und finanziellen Misere zugeschrieben und wird von einem Volksmarsch unter der Führung der Sansculotten, einer radikaldemokratischen Volksfraktion, aus dem Parlament befreit. Die freigewordenen Posten werden von den Jakobinern besetzt, radikalen Intellektuellen, die die Revolution weiter vorantreiben und den König loswerden wollen. Die Sansculotten fordern den "Terreur", um alle Feinde der Revolution zu entsorgen. Allein in Paris sterben über 1000 Menschen durch die Guillotine. Es bildet sich ein "Wohlfahrtsausschuss", der die neue Exekutive darstellt, und ein "Revolutionstribunal", das Feinde der Revolution (also jeden, der denunziert wurde) ohne großes Federlesens unter die Guillotine legen ließ. Darunter fiel auch der König, der im Januar 1791 abgesägt wurde. Danach gibt es eine Gegenrevolution gegen die Gegenrevolution, die in politischer Untätigkeit endet, bis irgendwann Napoleon die Macht übernimmt und sich zum Kaiser krönen lässt. Das wars dann über meine Prüfungsthemen. Ich habe alle Zettel mit Notizen einem Zwölftklässler geschenkt, der in der Cafeteria herumlungerte, und warte jetzt auf meine Englischprüfung um 1600. Mit dem verlauf bin ich sehr zufrieden... Gesinnung: Rechtschaffen Historisch Saturday, June 2. 2007Abitur
So, gestern habe ich meine Noten bekommen... konnte leider nicht früher bloggen, weil ich rollenspielen musste...
Die Bio- und Englisch-Klausur liegen im perfekten schriftlichen Durchschnitt mit 8 Punkten. WiPo ist ein Ausreißer, das sind tatsächlich 13... Mein Zeugnis hat einen Schnitt von 10,8 Punkten oder 2,0, und der Abiturgesamtschnitt wird sich mit mündlicher Prüfung irgendwo zwischen 2,5 (wenn ich sie total verkacke) und 2,0 (bei Spitzenleistungen) bewegen. Es ist zwar etwas schade, dass da keine 1 vor dem Komma steht, aber ich möchte mich in Englisch noch mündlich nachprüfen lassen, vielleicht kann ich dabei ja noch ein paar Punkte rausholen... Gesinnung: Chaotisch Relaxt Monday, May 28. 2007
Keller-Abiparty Posted by vivec
in Heldentaten, Heute lernen wir at
14:25
Comment (1) Trackbacks (0) Keller-Abiparty
Tja... gestern war es endlich so weit. Ich habe auf einer unserer Abipartys (der letzten) im sogenannten "Keller" ausgeschenkt, das ist eine von 2 Discos in Ahrensburg.
Die Musik war, wie zu erwarten, absolut grauenhaft, die Stimmung war dafür klasse und die Leute haben gefeiert und gesoffen bis zum Erbrechen. Ich habe ganz allein einen 60-Liter-Kanister Bier leergezapft... eigentlich sollte ich nur bis 0400 Schicht haben, aber ich habe dann doch bis 5 gemacht, weil die Party auch so lange ging. Vor dem Aufräumen durfte ich mich dann dafür drücken, aber jetzt muss ich immerhin keine horrenden Strafgebühren mehr auf meine Ballkarte zahlen. Ich glaube, das war ein Erlebnis, das es wert war, gemacht worden zu sein, und das ich nicht wiederholen möchte. Als ich heute Morgen erfolgreich zu Hause war, war ich völlig durchgeschwitzt (genauer gesagt war in dem Laden etwa die Temperatur meiner Lieblingssauna, weil die eine hundsmiserable Klimaanlage haben...) und stank nach Zigarettenrauch und verschüttetem Alkohol. Meine Versuche, dann morgens um 7 noch ein wenig Schlaf zu kriegen, wurden erfolgreich von den beiden Jungs sabotiert, die der Meinung waren, sie müssten jetzt in meinem Bett die Schlacht von Helms Klamm nachstellen. Sie sind dann - zum ersten Mal, seit sie hier wohnen - tatsächlich rausgeflogen. Selber Schuld. Ich hatte sie gewarnt! Tja, das ist es, was ich gestern getrieben habe... der Rest meines Lebens ist doch eher ereignislos... das erklärt auch die Stille, oder? Gesinnung: Chaotisch Müde Tuesday, May 22. 2007
Seltsamer Tag, die Zweite... Posted by vivec
in Heute lernen wir at
21:45
Comments (5) Trackbacks (0) Seltsamer Tag, die Zweite...
Der Tag ging so seltsam weiter, wie er angefangen hat. Ich habe in Geschichte ein wundervoll geplantes Referat über den Konflikt zwischen Israel und Libanon gehalten (Kurzform: Irgendwann 1250 v. Chr. marschierten die Israeliten unter Moses ins gelobte Land Kanaan ein, sodass die Vorfahren der Juden den Vorfahren der Palästinenser was aufs Dach gaben. Seit 1987 bringen die Leute sich gegenseitig um, und es hat sich nicht sonderlich viel verändert), die zwei Stunden Bio waren erhellend (ich habe herausgefunden, dass meine Lernleistung sich im negativen Bereich bewegt, weil ich mich nicht konzentrieren konnte), WiPo fiel aus (es kamen alle zu spät, woraufhin die Lehrerin beleidigt von dannen rauschte) und zwei wundervolle Freistunden später hatte ich dann Englisch.
Ich persönlich bezeichne meine Englischlehrerin gern als böse, auch gern in ihrer Gegenwart. Irgendwie lacht sie da immer drüber. Wir hatten im ganzen Schuljahr noch kein einziges Mal eine Note, die besser war als eine Zwei auf der Sechserskala. Normalerweise ist sie überpünktlich, ihre Vorstellung von Humor ist etwas sehr seltsam und sie macht jeden zur Schnecke, der nach ihr im Klassenraum eintrifft. Heute kam sie zu spät, und zwar ordentlich. Sie machte niemanden zur Schnecke, obwohl es immer noch Leute gab, die nach ihr eintrudelten. Am Anfang der zweiten Stunde verteilte sie Schokolade, und als wir die Halbjahresklausur (nicht zu verwechseln mit der LK-Klausur) zurückbekamen, hatte ich nicht nur 10 Punkte (wären mehr gewesen, wenn ich die letzte Aufgabe nicht komplett versemmelt hätte), sondern es gab auch ganze 13 Punkte, eine richtige, echte 1. Und dann machte sie auch noch früher Schluss. Im Schulflur habe ich sie dann als Alien bezeichnet. Eine ihrer Kolleginnen fand das sonderbar, musste sich meiner Argumentation aber beugen. Gesinnung: Chaotisch Verwirrt Tuesday, May 15. 2007
Ultima Ratio, letzte Klausur Posted by vivec
in Heldentaten, Heute lernen wir at
15:28
Comments (7) Trackbacks (0) Ultima Ratio, letzte Klausur
Heute habe ich die letzte Klausur in meiner Schülerlaufbahn geschrieben (außer, ich falle durch irgendeinen unglücklichen Zufall durchs Abitur und darf den ganzen Mist noch mal machen). Es handelte sich um Englisch - wir hatten einen Text über das Alltagsleben eines überdurchschnittlich begabten jungen Mannes einer ethnischen Minderheit mit Migrationshintergrund in einem der weniger guten Viertel von welcher Stadt auch immer, aus dem wir die Probleme von "Inner Cities" ableiten sollten. Da wir das vorher jahrelang im Unterricht durchgekaut hatten, was es kein großes Problem, war nur viel Geschreibe...
... ich bin zweistündige Klausuren nicht mehr gewöhnt. Irgendwie war ich in Zeitnot. Hat aber alles ganz gut geklappt. Jetzt kommt - dank Brückentag - ein langes Wochenende, währenddessen ich mich erst mal erholen werde!einseinself!!11 Gesinnung: Chaotisch Fertig Monday, April 23. 2007Jahrgangsumfragerei
Heute in der 15-Minuten-Pause wurden die Ergebnisse der Jahrgangsumfrage ausgewertet. Jeder durfte in bestimmten Kategorien Mitschüler nominieren, und die, die die meisten Stimmen hatten, haben gewonnen. Ich lag in drei Kategorien vorn: Schleimer (was stimmt, ich schleime hingebungsvoll gern, und das so dick aufgetragen, dass sich jeder verarscht vorkommt. Das ist so ähnlich, wie wenn man einen Nazi mit "Oi" grüßt), Sprücheklopfer (was auch stimmt, ich kann das Maul einfach nicht halten) und Schwänzer (was nicht stimmt. Gut, ich war letztes Schuljahr mehrere Wochen lang die gesamte dritte Stunde nicht da, aber das lag daran, dass ich wirklich beim Arzt war).
Jedenfalls habe ich gewonnen. Gesinnung: Rechtschaffen Erstplatziert Wednesday, March 21. 2007Zitate, Zitate
Heute in der Schule:
- Wie nennt man jemanden, der einen Anhalter mitnimmt? - Konduktor? - Ich sehe was, was du nicht siehst, und das beginnt mit einem S! - Ein Integral! - Also, als wir den Feueralarm in der Abiklausur hatten, da dachte ich mir: Nö. Ich renne erst dann raus, wenn brennende Kinder am Fenster vorbeistürzen. Gesinnung: Chaotisch Chaotisch Wednesday, March 7. 2007
da war noch was: Abitur Posted by vivec
in Heldentaten, Heute lernen wir at
21:01
Comments (7) Trackbacks (0) da war noch was: Abitur
Heute habe ich übrigens (in halbkomatösem Zustand) die erste der insgesamt 3 Abiturklausuren geschrieben. Es handelte sich dabei um Englisch.
Da ich morgens panische Angst hatte zu verschlafen, habe ich mir 4 Wecker gestellt: Auf dem Schreibtisch das Notebook, den Desktop-Rechner am Fußende des Betts, das Handy auf meinem Schreibtisch und den "normalen" Wecker auf dem Regal gegenüber. Morgens um halb 6 (sicher ist sicher) dröhnten mir also Metallica, Manowar, Blind Guardian und ohrenbetäubendes Piepen entgegen und ich stand senkrecht im Bett. Als ich morgens ankam, hyperventilierte der Großteil des Kurses bereits vor sich hin. Ich war so entspannt, dass ich mit nur ein wenig mehr Entspannung sicher ins Koma gefallen wäre. Wir wurden irgendwann in den Raum gescheucht, die Lehrerin versuchte auf die nette Art (was ungewohnt ist, normalerweise ist sie streng), uns ein bisschen psychologisch zu motivieren, aber ich war damit beschäftigt, einen Turm aus meinen Pickup-Riegeln zu bauen und die anderen hyperventilierten. Dann kam die Direktorin mit den zwei Aufgaben (es werden drei eingeschickt, aus Kiel kommen zwei zurück, und davon dürfen wir uns eine aussuchen) in einem verschlossenen Briefumschlag, gratulierte uns dazu, es so weit geschafft zu haben, meinte, der Rest sei Pillepalle, verkündete die Aufgaben und ging. Tja, was soll ich sagen. Ich dachte, da meine Direktorin eine sehr nette Frau ist, sie hätte das nur gesagt, um uns irgendwie aufzumuntern. Dem war nicht so. Die erste Aufgabe (also die zweite) ging um einen Auszug aus "Brave New World", die Aufgaben waren am Text die Gesellschaft zu beschreiben, noch irgendwas zu tun, und einen Brief zu schreiben. Da ich das Buch großteilig kenne, war ich nicht sicher, ob ich am Text bleiben kann - deshalb habe ich die andere Aufgabe bearbeitet. Es ging dabei um YouTube. Ein Artikel aus dem Time-Magazin von einem sehr klugen Mann zum Thema, wie Youtube das Leben der Leute beeinflusst. Die erste Aufgabe war dabei, zu erklären, warum YouTube so erfolgreich ist und funktioniert. Die erste Aufgabe lautet: Summarize The Text! Die erste Aufgabe lautet: "State out why YouTube..." Die erste Aufgabe lautet: Summarize The Text! Keine Summary. Nicht mal näherungsweise. Kein "in the essay "A Beast With A Billion Eyes" by _, which was published in the Time magazin in...", was ich so brav auswendig gelernt hatte. Keine Zusammenfassung mit dem Extrahieren der wichtigsten Fakten in Lukas-der-Lokomotivführer-Manier (drittes Kapitel, in dem Jim Knopf eine wichtige Entdeckung macht). Kein Nachplappern des Artikels mit eigenen Worten, keine verzweifelte Suche nach kreativen Synonymen für extrem treffende Wörter (schließlich macht der Autor das beruflich und hat sich sicher viel Mühe gegeben). Stattdessen: State out why YouTube... Am Text? Nicht am Text? Im Text steht dazu eigentlich nichts, nur ein bisschen was über Anarchie, Demokratie und die Tatsache, dass eigenlich jeder immer unter Beobachtung steht und da oben landen kann. Also habe ich mal gestatet, am Text, so gut es ging, habe geschrieben, dass Leute gern ihr Leben mit anderen teilen, dass deshalb schon das Telefon erfunden wurde und jetzt, in Synthese mit der Handykamera, eben YouTube. Und dass Leute sich sowas aus zwei Gründen angucken: Einmal, um sich zu unterhalten und abzugrenzen und einmal, um sich über Dinge zu informieren und sich eine eigene Meinung zu bilden, die nicht von Medien oder Politikern vorgefiltert wurde. Dann sollten wir "detailliert ausführen", wie YouTube die Leben der im Text genannten Gruppen beeinflusst. Auch das war einfach: Politiker und Prominente: Wenn eine Kamera in der Nähe ist und sie sich interessant verhalten, steht es auf YouTube. Deshalb verhalten sie sich besser nicht interessant. Im Gegensatz zu Prominenten können Politiker YouTube zum Wahlkampf nutzen. Journalisten: Die haben ein Problem mit dem Bürger- oder Graswurzeljournalismus. Habe mich an der Stelle geringfügig vom Text entfernt, indem ich Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit zitiert habe, unter anderem das Gedöns ums Saddam-Video. Und dann da noch der Bürger: YouTube überwindet Grenzen! Hinter einem Bildschirm sitzend ist jeder gleich! Wir können uns Leute angucken, die wir sonst niemals gesehen hätten, können uns Eindrücke aus erster Hand verschaffen, was passiert im Irak, was passiert, wenn Polizisten Leute verprügeln, und wie ist eigenlich das neue Musikvideo von. An der Stelle habe ich es geschafft, ein GBO-Zitat einzubringen, das mit "das Internet ist toll, jetzt hasse ich nicht mehr meine Nachbarn, sondern Leute auf der ganzen Welt", und es passte wie die Faust aufs Auge. Tja, und dann der Creative Task, wir sollten ein paar Leute diskutieren lassen. Da hatte ich einen Musiker, der sich darüber beschwert, dass Leute ihre Videos mit seinen Songs hinterlegen und der das Internet und YouTube verbieten will, einen B-Promi, der mit einem Groupie im Bett gefilmt wurde und jetzt Ärger mit seiner Frau hat und deshalb YouTube verbieten möchte, außer, es geht um Politiker, einen Journalisten, der das Ganze für unseriös hält und der Meinung ist, dass Nachrichten erst von der DPA vorgekaut werden müssen, damit ein Normalsterblicher sie verarbeiten kann, und ein cooler Blogger, der dem Musiker CreativeCommons-Lizenzen ans Herz legte, den B-Promi darauf hinwies, dass er sich auch gesellschaftskonform hätte verhalten können und dem Journalisten erzählte, dass YouTube wenigstens nicht einstimmig gesagt hätte, der Irak besäße Massenvernichtungswaffen und von daher den klassischen Medien vorzuziehen soll. Wer ist der Sympathieträger? Ich hätte gern noch einen rollenden Innenminister eingebracht, der alles verbieten will, aber wir durften nur 3-4 Leute, und ich wollte ja die Musikindustrie mit drin haben (um Hintergrundwissen zu demonstrieren), den B-Promi (für den Text), den Journalisten (auch für den Text) und den Blogger (um wenigstens einen vernünftig denkenden Menschen in der Runde zu haben). Leider habe ich die ganze Zeit gebraucht, um eine gestochen saubere Klausur mit gut 1,5k Wörtern abzuliefern, denn an dem hübschen Streitgespräch hätte ich gern noch ne Weile weiterschreiben können. Alles in allem bin ich sehr optimistisch. Trotz meiner fortdauernden Verunsicherung wegen Aufgabe 1 habe ich ein gutes Gefühl bei der Sache, die Aufgaben waren offen genug formuliert und ich bin bei Aufgabe 2 (Arbeiten Sie Am Text Einseinself) nur insofern vom Text abgewichen, dass ich etwas zeitnähere Beispiele gewählt habe, um die Problemstellung zu illustrieren. Außerdem habe ich 5 A4-Seiten mit ebenfalls ziemlich sauberen Vorschriften vollgeschrieben, von denen die meisten aber Müll waren. Gesinnung: Rechtschaffen Erleichtert Wednesday, January 31. 2007
Klicki-Bunti in der Schule Posted by vivec
in die Welt ist schlecht, haben die gesoffen?, Heute lernen wir at
18:41
Comments (2) Trackbacks (0) Klicki-Bunti in der Schule
Ich habe ja schon lange damit aufgehört, mich auch nur ansatzweise darüber aufzuregen, wenn in der Schule wieder mal die äußere Form der Präsentation über den Inhalt gestellt wird. Wollt ihr ein Beispiel?
Da war dieser Projektkurs (Projektkurs Rom). Jeder Schüler musste, allein oder in Gruppen, ein Projekt erstellen zu irgendeiner mehr oder weniger interessanten Sehenswürdigkeit. Dann vor Ort (oder am Campingplatz) ein Referat darüber halten und eine "Mappe" abliefern. Diese Mappe sollte sich zusammensetzen aus einer Einleitung (warum haben Sie dieses Thema gewählt, heucheln Sie bitte Begeisterung), einer Nachbearbeitung (bitte plappern Sie den ganzen Müll, mit dem Sie Ihre Mitschüler schon einmal gelangweilt haben, in ausformulierter Form nach), einer kritischen Reflexion (bitte bewerten Sie ihren eigenen Vortrag, aber nicht zu kritisch, um Ihre Note nicht zu gefährden) und einer Quellenanalyse (wo genau haben Sie abgeschrieben). Habe ich alles gemacht. 15 Seiten "Nachbearbeitung", später flugs als "Mappe" umdefiniert. Wahrscheinlich hätte es mir eine Warnung sein sollen, dass ich diese "Mappe" nicht in digitaler Form einreichen durfte. Wahrscheinlich hätte ich in diesem Moment daran denken sollen, dass in der Schule generell die äußere Form über den Content gestellt wird. Konkret? Lehrer wissen, dass 80% aller Schüler zu doof oder zu unfähig sind, um über den Content eine zufriedenstellende Zensur zu erreichen. Deshalb bewerten sie - nicht mal das Aussehen, sondern nur die reingesteckte Zeit - höher. Wenn die Präsentation hübsch ist, mit der Hand geschrieben und auf bunten Tonkarton geklebt, wenn jemand mit seinem eigenen Blut kleine Bilder gemalt hat, anstatt sie aus dem Internet zu laden, und wenn ein selbst ausgedachtes "Design" (und sei es noch so dilettantisch) erkennbar ist, gibt es eine gute Note. Die Note wird proportional zum erkannten Zeitaufwand besser. Wenn jemand von euch jemals in die Verlegenheit kommen sollte, ein Poster über hungernde Kinder in Indien abzugeben, dann achtet darauf, einen Rahmen aus selbstgehäkelter Webborte herzustellen und zu behaupten, das sei eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Situation der hungernden Kinder. Es wird sich lohnen. Da ich das leider zu spät erkannt haben (ich mache eine Datei voller Content, keine Aktion zur Bespaßung kognitiv-suboptimierter Pseudopädagogen), habe ich also eine fünfzehnseitige "Nachbearbeitung" erstellt. Ich habe ein paar Bilder eingebunden und verschiedene Styles (Text 1 und Header 1) für Texte und Überschriften verwendet. Ich habe sogar Bildunterschriften verwendet (Jupiter auf dem Dach des Hastenichtgesehen-Gebäudes in Bla-Stadt oder Asklepios, Bild aus Quelle Sowieso). Dann habe ich den ganzen Krempel ins *.doc formatiert. Dabei sind sowohl die Seitenzahlen als auch das - natürlich automatisch generierte - Inhaltsverzeichnis gestorben als auch die Aufteilung der einzelnen Seitenelemente. Das habe ich aber nicht gemerkt, weil ich normalerweise nicht mit diesem debilen Format arbeite, sondern mit vernünftigen, hübschen Open-Source-Formaten. Das Ganze sah beim Druck also scheiße aus - das merkte ich aber erst, als ich den ganzen Kram in der Hand hatte. Macht nichts - die Fakten stimmten ja, da war es nicht so schlimm, dass ein paar Bilder verrutscht waren. Der Text war ja mit verrutscht, es war nicht so, dass die Bilder jetzt völlig zerschossen irgendwo im Layout herumoxidierten, sondern sie standen nur zum Beispiel nicht neben dem Text für Asclepios, sondern neben Terminus (Gott der Grenzsteine). Ich habe das aber noch gemerkt und das Ganze korrigiert, es noch mal ausgedruckt und es noch mal abgegeben. Leider immer noch ohne Seitenzahlen (wer denkt denn an sowas? In der Ursprungsdatei waren sie drin!). Aber bei einer inhaltlich gut recherchierten Hausarbeit mit vernünftigem Content ist so etwas doch nebensächlich? Pustekuchen! Ich habe zwei Mal einen hübschen, ordentlichen Stapel Ausdrucke in einer Klarsichthülle abgegeben. Kein gebastelte, bunte, klicki-hübschi-MTV-Bastelding mit selbstentwickelten Fotos. Mal ehrlich - Fotos, analog? Wie rückständig! Das Ende vom Lied: Das Design sei "uneinheitlich" (war es?), sie hatten den Zettel mit den Quellen (obwohl er offensichtlich 2 Mal vorlag und ich ihn definitiv mit abgegeben hatte) verloren und ich hatte auf dem Zettel mit der Halbjahresnote "Projektkurs" 5 Punkte stehen. Referat gut (kein Wunder, war ja auch eine Klicki-Bunti-Powerpointpräsentation), Inhalt gut (kein Wunder, ich hatte ja auch nur 2 Tage lang im gesamten Internet recherchiert), Quellen nicht vorhanden (kein Wunder, wenn irgendein Idiot sie verbaselt), irgendein hübscher, inhaltsarmer Euphemismus zum Thema "äußere Form uneinheitlich" und deshalb "doppelter Punktabzug wegen äußerer Form" und fünf Punkte (was gerade eben kein Fehlkurs ist). Zwei Mitschüler bekamen übrigens massive Punktabzüge für ihr Referat, sie sollten nämlich frei sprechen und waren beschuldigt worden, alles abgelesen zu haben (sie hatten zum Zeitpunkt des Referats nicht einmal Notitzen, sie haben völlig frei gesprochen). Danach habe ich mich nur noch gefragt, warum ich überhaupt irgendwas gemacht habe. Ich habe offensichtlich gute 48 Stunden konzentrierte Arbeit, während derer ich die Inhalte für meine Nachbearbeitung generiert habe, kostbare 30 Seiten blütenweißes Papier, für das viele Regenwaldbäume sterben mussten, sowie Druckertinte im Wert von 5 Cent und haufenweise Stress - völlig vergeudet. Liebe Eltern, deren Kinder zur Schule gehen - liebe Schüler, die Projekte abgeben sollen - gebt euch nicht der Illusion hin, das, was ihr abliefert, würde auch nur näherungsweise bewertet. Ihr könnt die allergrößte gequirlte Scheiße abgeben, so lange sie handgeschrieben und hübsch auf bunten Tonkarton geklebt und mit selbstentwickelten Fotos dekoriert ist, werdet ihr mehr Punkte als die Leute kriegen, die sich die Mühe machen und darauf achten, korrekte Inhalte abzugeben. Liebe Schüler - rechnet damit, dass eure Pädagogen euch feindlich gesinnt sind. Gebt eine vollständige, geheftete, idiotensichere Mappe ohne scharfe Kanten, an denen man sich schneiden könnte, ab, und lasst euch den Empfang jedes einzelnen Stückes Inhalt einzeln quittieren. Liebe Betroffene - fangt nicht an, inhaltlich hochwertige Texte abzugeben. Stattdessen gebt eurer kleinen Schwester eine Tafel Schokolade, damit sie für euch bastelt und klebt. Achtet nur darauf, dass die Handschrift auf den eingeklebten bunten Tonkartonstückchen näherungsweise wie eure eigene aussieht. Liebe Opfer des Schulsystems - fresst oder sterbt! Gesinnung: Chaotisch Dagegen |
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