KategorienNach draußen |
Monday, October 1. 2007Unter Rollenspielern
telefonisch zur Schwiegermutter (nicht ich): Sorry, wir können dir leider nur eine Kaffeekanne wiedergeben, weil die Orks die andere runtergeschmissen haben. Aber wenn du willst, kaufen wir dir eine neue.
Schwiegermutter: Nee, dann hab ich jetzt wohl nur noch eine... Gesinnung: Chaotisch Irritiert Saturday, June 2. 2007Nordcon
Und bevor sich einige wundern, warum es hier so still war/sein wird: Heute und morgen beginnt der NordCon, das größte norddeutsche Rollenspielevent. Ich werd mich gleich in Rock und Ambientehemd schmeißen, und dann gehts los in den Wehberspark, Leute treffen. Haltet mir die Daumen, dass das Wetter zumindest nicht schlechter wird - zur Zeit ist es bewölkt - und kommt vorbei, vielleicht sehen wir uns ja!
Gesinnung: Chaotisch Weg Thursday, December 21. 2006
Diverses zu Weihnachten Posted by vivec
in Heldentaten, Rollenspiel at
00:18
Comments (7) Trackbacks (0) Diverses zu Weihnachten
Okay, mein Schema "möglichst kein Tag ohne Eintrag" ist wieder mal für die Füße. War um 10 zu Hause. Jetzt sind alle Geschenke eingepackt.
Mutter Vater Bruder 0.75 Schwagerin 0.75 Bruder 1.0 Bruder 2.0 Schwester 1.0 Bester Freund (Schwager 1.0) Schwester 2.0 Alibimannchen Euers wird nicht eingepackt. --- Um 10 bin ich vom Wirtschafts-Politik-Kurstreffen wiedergekommen. Es gab indisches Essen. Ich habe noch nie vorher indisch gegessen. Hauptsachlich ist es scharf, stark gewürzt und ich bekomme davon fiese Bauchschmerzen. Bin irgendwann beim Reis und den Fladen geblieben. Lecker: Mango-Lassi. Kann man auch kaufen. --- Habe heute Morgen verschlafen. Bin am Ende der dritten Stunde aufgewacht (Mathematik). Sofort zur Schule gefahren: fünf Freistunden am Stück darf man nicht schwanzen. --- Gelesen: "Die Feuer von Troja" von Marion Zimmer-Bradley. Diverse Gemeinsamkeiten mit Kassandra festgestellt. --- Festgestellt: Muss patriotisches schwarzes Krauselband kaufen. Die Farben des Geschenkpapiers könnten zu Missverstandnissen führen. Gesinnung: Rechtschaffen Kaputt Sunday, November 19. 2006WochenendeMein Wochenende war so ereignisreich, dass ich gar keine Lust habe, was darüber zu schreiben. Ja, so ist das. Der RAM lauft. Anderthalb Gig. Das war schon mal anders, aber mein wundervoller bester Freund hat mir dabei geholfen, den Rechner neu aufzusetzen - ich weiß nicht so genau, was er gemacht hat, sicher sind das die mannlichen Hormone, die überbordende Kompetenz oder einfach die dadurch wegrationierte weibliche Unfahigkeit, aber es funktioniert. Ich startete Gothic 3, und es war eine Offenbarung. Alles war so... hochauflösend. Die Wande hatten Texturen, und Marvin hat plötzlich ein Gesicht. Ich benutze einen Teleportstein, gehe aufs Klo, und wenn ich wiederkomme, hat es schon lange fertiggeladen. Ich kann kampfen, ohne dass es ruckelt. Wenn es tatsachlich mal hakt, dan nur eine Sekunde lang. Die Baume bewegen sich im Wind. Ich bin glücklich. Allein hatte ich es nie soweit geschafft. Am Freitag Abend war ich auf einem SHELMISH-Konzert im Rider's Cafe in Lübeck, mit besagtem besten Freund, meiner wunderbaren großen Schwester und meiner nicht minder wunderbaren kleinen Schwester. Wir hatten fast den Intimbereich des Drummers mit Edding bekritzelt, aber dann wollten die anderen los... Das Konzert war toll. Die Rocksongs von Shelmish gehen in Richtung Tanzwut, laut, teilweise elektrisch. Wir haben einen riesigen Marienkafer gebaut, für Dextro, das war irgendein Spruch vom letzten Konzert ("soooo ein Marienkafer"), den ich nicht mitbekommen habe. Jedenfalls war die Storyline danach sehr marienkaferlastig - auch, wenn Shelmish jedes Mal denselben Fehler macht und mit "Lübeckern" redet, woraufhin sie von "Hamburgern" und "Flensburgern" und "Bremern" ausgebuht werden, bis sie irgendwann von "Norddeutschen" reden. Inwiefern Lübeck zu Deutschland gehört ist Interpretationssache, aber es ist ein Anfang. Gestern war ich auf dem Borbano-Con: Modra Kushs Erbe. Der General Modra Kush ist auf dem letzten Borbano-Spiel durch unglückliche Umstande zu Tode gekommen. Haufenweise Orkse, Trolle und Goblins guckten sich an, wie sich ein paar Leute die Köpfe eingeschlagen haben, der Sieger war der neue General. Wir sind vom selben Clan - Don-ner-fal-ken! Und jetzt sitze ich vorm Rechner, spiele hochauflösendes, ruckelfreies Gothic mit Baumen, die sich im Wind bewegen. Bin hundemüde, weil ich zu wenig geschlafen habe. Aber es geht mir gut. Morgen werde ich mich hassen, aber im Moment geht es mir bestens. Gesinnung: Rechtschaffen Glücklich Friday, November 17. 2006StarWars D20: Einkaufsliste"Wir machen eine Einkaufsliste. Mit Dingen, die wir haben wollen. Dann priorisieren wir sie und kaufen die Sachen dann nach Prioritat." Die Einkaufsliste liest sich wie folgt:
Was mag passiert sein? *gg* Gesinnung: Chaotisch Kreativ Wednesday, September 27. 2006Wir werden alle sterben...... sagte der Meister, und es kam, wie es kommen musste, wir sind alle tot. Der Meister hat namlich immer Recht. Und ein wunderbarer Mensch ist er auch. Das gilt grundsatzlich für Spielleiter, für diesen aber ganz besonders. Ich kann gerade nicht frei sprechen. Natürlich ist das mein Ernst... Gesinnung: Rechtschaffen Gespannt Monday, September 18. 2006Tulderon
Die Tatsache, dass es jetzt schon einen Tulderon-Bericht gibt, habt ihr einzig und allein dem Fakt zu verdanken, dass ich gerade anderthalb Stunden lang wachgelegen habe und beschlossen, endlich mal was Vernuenftiges zu tun, anstatt mich von der einen Seite auf die andere zu rollen. Das wiederum habt ihr den Con-Nachwehen zu verdanken: Gil ist es gewohnt, produktiv zu sein, wenn Langeweile droht. Bedankt euch bei ihr.
Tulderon ist eine Stadt im Herzogtum Raenna, der abtrünnigen Provinz des Reiches Laikeria. Seit einigen Jahren wird sie vom Konsul Warnulf verwaltet, der sich selbst Kaiser (Edit: König. Er nennt sich König, habe ich gerade erfahren) und seine Provinz Aklon nennt. Hat eben keine Ahnung, der Mann. Die Stadt ist eine freie Reichsstadt, die nicht unter aklonische Rechtsprechung fallt. Dieses Privileg erkaufen die Tulderoner sich teuer - mit 3000 Silber pro Jahr, lauten die Gerüchte. Ein Angestellter im Sudhaus verdient für einen ganzen Tag Arbeit 2 Silber, Artefakte gibt es ab etwa 30 Gold - also sind 300 Gold eine ganze Menge. Seit ein paar Jahren gibt es in der Stadt einen Varkaz-Tempel, und in diesem Jahr ist auch der Apostel Sabio aus seiner Einsiedelei zurückgekehrt, um ein bisschen Public Relations zu treiben. Die Varkashiten haben namlich ein echtes Image-Problem: Keiner mag sie. Dabei war der Apostel sehr lieb, sodass nach dem Con schonmal mindestens ein Charakter - meiner - einen Varkashiten mag. Wir haben zwar darauf verzichtet, uns mit fliegendem Fahnen diesem Glauben anzuschließen, aber, hey, irgendwas ist ja immer. Zusatzlich gab es lastigerweise auch noch Plot. Der Brunnen, der das Glück von Tulderon irgendwie beeinflusst, ist ausgetrocknet. Um ihn wieder zu füllen, brauchte man... tja, so einfach war das gar nicht. Man brauchte eine hölzerne Schöpfkelle (dies ist der Becher eines Zimmermannes. Habe ich das gerade gesagt?), die von drei heldenhaften Abenteurern aus Kastors Katakomben mitgebracht worden war. Kastors Katakomben sind die Hauptattraktion in Tulderon: Ein Dungeon, mit fünf Schwierigkeitsstufen, und ab der dritten oder vierten kann man die tollsten Dinge mit rausschleppen. Leider wird es zunehmend tödlicher. Die letzte Gruppe, die wir auf Stufe 5 reingeschickt haben, kam nicht wieder raus. Einer ist zwar durchgekommen, hat aber das, was wir haben wollten, nicht mitgebracht. Zurück zur Kelle: Damit kann man aus dem Nihil, dem Quell der schöpferischen Kraft und dem absoluten Chaos, reine Schöpfungsenergie schöpfen. Deshalb war sie ja auch ein Artefakt. Das Nihil ist von Tulderon aus glücklicherweise einigermaßen zuganglich: Im Tor befindet sich ein Raum, in dem sich ein Riss in selbiges befindet. Aus dem Riss guckt eine Hand raus, die sich irgendwo festhalt. An der Hand hangt ein Erzengel Ultors, der verstandlicherweise nicht ins Nihil gesaugt werden möchte, sich fest und den Riss damit offenhalt. Dummerweise ist dieser Raum mit einer riesigen Tür gesichert, die beim gewaltsamen Öffnen einen gestandenen, schwer gerüsteten Oger pulverisiert hat. Der professionelle Runenmagier Meister Brakaz Sarr, der den Raum dahinter (den Raum vor dem Riss) untersucht hat, warf einen Blick über einen Spiegel hinein, sagte "da geh ich nicht rein" und war weg. Er ist der kompetenteste Runenmagier den ich kenne und ich hebe keine Zettel auf, die er runterschmeißt. Das Ganze hat noch einen weiteren Nachteil, und daran scheiterte der Plan schließlich, den Brunnen wieder aufzufüllen: Das Nihil übt natürlich einen ziemlichen Sog aus. Deshalb ist auch eine Tür davor. Glücklicherweise gibt es ein weiteres Artefakt, das diesen Sog neutralisiert: Eine magische Kugel, aus der Drahte rausgucken. Und dieses Artefakt befindet sich... richtig, in den Katakomben! Gut? Nicht wirklich. Wir haben es namlich in fünf Tagen Tulderon nicht geschafft, es da rauszuholen (nicht, dass ich es versucht hatte. Gil geht nicht in die Katakomben. Sie ist nicht lebensmüde), weshalb es da jetzt bis nachstes Jahr warten muss. Des Weiteren gab es noch eine andere unangenehme Nebenwirkung des Ganzen: Den Weltplot. Das Schöne am Phoenix-System ist ja, dass es einen zusammenhaengenden Plot gibt. In dieser Situation laesst sich am besten mein Charakter zitieren: Diese gesamte Weltuntergangsgeschichte missfallt mir sehr. Der Schöpfer schuf am Anfang der Schöpfung Wesen, die ihm gleich sind, damit er nicht mehr allein ist. Diese Wesen haben sich irgendwann gegen ihn gewandt, sich Götter genannt und ihn im Inferno eingesperrt. Das hat er persönlich genommen und irgendwann beschlossen, dass ihm das Ganze jetzt reicht. Daraufhin ist er aus dem Inferno ausgebrochen und hat angefangen, die Spharen umzustrukturieren. Er beschneidet die Macht der <Malagashpropaganda> falschen Götter </Malagashpropaganda> und deren Anhanger. Es ist für Magier wie für Priester komplizierter, irgendwas zu tun, jedem entfleuchen Wunder im Namen des Schöpfers. Das kann lustige Nebeneffekte haben, denn er ist nicht für seine Nettigkeit bekannt. Anstatt eines Heilzaubers kann da schon mal ein "Winde dich in Qualen" rauskommen, oder anstelle eines Gegenzaubers ein Damonenlord. Außerdem ist er beleidigt und hat keine Lust mehr auf diese Schöpfung und will eine neue bauen. Die Lösung dieses Problems steht auf der Smaragdtafel. Das ist ein machtiges Arfetakt, das
Nichtzutreffendes bitte streichen. Das ist eine reichhaltige Auswahl an Gerüchten, die zur Zeit so kursieren. Ich will ja nicht zu viel verraten. Ich weiß außerdem von nichts. Jedenfalls muss man also diese Smaragdtafel zusammensetzen, die in vielen kleinen Splittern über die gesamte Welt verteilt ist. Eines dieser Splitterteile treibt angeblich die Katakomben an. Nur so viel: Es geht um uns alle, und es wurde fünf Tage lang nur diskutiert, eine miserabel ausgerüstete Gruppe hineingeschickt, von der alle bis auf zwei, die mit viel Geld freigekauft worden sind, gestorben sind, und weder das Smaragdtafelstück (von dem keiner weiß, wo es ist, weil Leute nicht in der Lage waren, Martyrer für das Orakelbefragungsritual zu generieren) noch die Kugel mit den Drahten (von der keiner weiß, wo sie ist, weil Leute nicht in der Lage waren, Martyrer für das Orakelbefragungsritual zu generieren) hat den Weg ans Tageslicht gefunden. Ich will unsere Leistung keinesfalls schmalern: Wir haben nichts geschafft, aber viel Spaß gehabt. Außerdem haben unsere Charaktere eine Menge Charakterentwicklung durchgemacht. Weiß jemand, wo man Webborte mit agyptischen Motiven findet? Ich brauche sowas. Wir haben eine Entscheidung getroffen, einen gesamten Cabalshintergrund definiert, unser Verstandnis von Religion überarbeitet, Freunde gefunden, Kontakte geknüpft, Krankheiten überlebt, Schriftrollen geschrieben und viel über Tulderon gelernt: Shafal und Gilraen haben viel geschafft. Passiert ist trotzdem nichts. Aber es war schön. Gesinnung: Rechtschaffen Zufrieden und Überhauptnicht Müde Edit, Sternzeit Donnerstag, 28. 9., 15:15: Der Kaiser ist ein König. Doch nicht ganz so größenwahnsinnig. Danke, ich Wednesday, August 30. 2006Schlechte Witze...Wenn ich so diese Telefonhotline-Witze höre, fallt mir dazu immer der passende In-Time-Telefonhotline-Witz ein: Guten Tag, Sie sind verbunden mit der automatischen Hotline der Serpentis Cabale. Wenn Sie Mitglied der Cabal werden wollen, drücken Sie bitte die 1. Wenn Sie sich über Nord beschweren wollen, drücken Sie bitte die 2, 3 oder 4. Wenn Sie Probleme mit Varkashiten haben, drücken Sie bitte die 6. Wenn Sie Probleme mit Ultorianern haben, drücken Sie bitte die 7. Wenn Sie Probleme mit Damonen haben, drücken Sie bitte die 8. Wenn Sie keine Probleme mit Damonen haben, drücken Sie bitte die 8... Oder auch nur mein Auto-Response im Schulunterricht: The person you've called is temporarily not available. Please insert coffee to continue. Gesinnung: Chaotisch Telefonisch Monday, August 21. 2006ich bin krank... *schnief*So... zurück vom Con, mit einer fetten Ohrentzündung. Nachdem es am Donnerstag nachmittags mit wehtun losging, bin ich Freitag morgen um 1 von meinen eigenen Schreien aufgewacht. Deshalb bin ich auch am restlichen Freitagmorgen, anstatt beim Packen für den Con zu helfen, egoistischerweise zum Ohrenarzt gefahren und habe mich auf Tabletten setzen lassen. Das hat geholfen, und mittlerweile tut es auch nur noch ein ganz kleines bisschen weh. Der Con an sich war gut, ich hatte den Eindruck, dass die Spieler Spaß hatten. Es gab 4 verschiedene Plotstrange, die für alle öffentlich zuganglich waren - einige Elementare materialisierten sich auf dem Platz und verbreiteten geheimes Hintergrundwissen. Leider hat ihnen niemand zugehört. Die Elementare wollten jeder was - Luft wollte einen ordentlichen Orden gegründet haben (und wurde von Fardeanern niederdiskutiert), Feuer wollte, dass das irgendwas Böses aus dem Wald entfernt wird, Erde hatte ein Problem damit, dass Leute in seiner Sphare Dinge abbauten und einen Steinelementar als Wachter für das Zugangstor hielten und Wasser wollte einen verdreckten Tümpel wieder gereinigt haben. Ich weiß ja nicht so ganz, was die ganzen Leute den ganzen Tag gemacht haben, jedenfalls ging irgendwann nachmittags eine Gruppe von Al-Machialanhangern los, reinigte in einer Hauruckaktion den Tümpel, gründete einen Orden und diskutierte anschließend eine Stunde über die Verwaltungsstruktur und löste den restlichen Plot wahrscheinlich nur deshalb nicht, weil es Essen gab. Also - ich bin im Wesentlichen damit zufrieden. Habe ja auch nicht alles mitgekriegt... Gesinnung: Rechtschaffen Zufrieden Tuesday, August 15. 2006
Frühaufsteher erhalten bessere ... Posted by vivec
in Rollenspiel at
16:29
Comments (0) Trackbacks (0) Frühaufsteher erhalten bessere Noten..... behauptet nicht nur SpOn, sondern auch andere Zeitungen, aber ich bin zu faul, es rauszusuchen.
Das predige ich ja schon seit Jahren. Aber hört irgendwer auf mich? Ich bin froh, wenn ich mit nachstem Jahr aus dem Sauhaufen raus bin. Nachdem ich aus der Schule bin, werde ich erst einmal eine lange Zeit nicht mehr vor 7 aufstehen, glaube ich. Interessanterweise war die früheste Gelegenheit, zu der ich einmal aufgestanden bin, ein bei Sonnenaufgang (6 Uhr) stattfindendes Ritual, bei dem ich fertig geschminkt (komplett in weiß) und angezogen anzutreten hatte. Ich habe mich tatsachlich um fünf aus dem Bett gequalt, um mich vorher noch anzumalen. Glücklicherweise hatte ich in dieser Situation so dermaßen viel Adrenalin, dass ich nicht wahrend des Rituals eingeschlafen bin (und hinterher auch nicht). Die neun Bewaffneten, die die beiden Magier bewacht haben, wahrend sie das Ritual durchgeführt haben, hatten sich über eine Schwachung der Kampfkraft der Truppe um etwa 50% sicher sehr gefreut und sich dann vielleicht auch getraut, uns anzugreifen... Gesinnung: Rechtschaffen Koffeinsüchtig Monday, August 14. 2006Conquest-DingeOkay... also, bevor ich wieder keine Lust dazu habe, gibt es jetzt ne kurze Zusammenfassung vom machtigen Conquest of Mythodea: Ungefahr 4000 Leue auf einer Wiese, die spatestens mit dem Regenguss Mittwoch Abend ihren Zustand von "trockenes, ausgedörrtes Rasenfeld" in "nasses, ziemlich grünes, teilweise schlammiges Rasenfeld" anderte. Ich habe tolle Erfahrungen gemacht, unter anderem mit vielen Es gab einige ziemlich witzige Szenen, wie zum Beispiel der Rakrakwecker am nachsten Morgen, wo ich völlig schlaftrunken mit dem Schwarzen Eis zum Klo marschiert bin (Rakrak vorm Zelt, Riesenschlange Richtung Klo, also habe ich mich eingereiht und bin irgendwann ausgeschert...), eine magische Barriere, der man die Ohren kraulen konnte, ziemlich zickige Elementare, einen wunderbaren Oberbösewicht und mindestens ein Foto davon, wie ich mit einem etwa 15 Zentimeter langen Dolch auf die böse Fastoberdose einschlage (mutig Gesinnung: Rechtschaffen Erfreut Thursday, August 3. 2006
Mein erstes Mal: Live-Rollenspiel Posted by vivec
in Allgemein, Rollenspiel at
13:52
Comments (0) Trackbacks (0) Mein erstes Mal: Live-RollenspielAuf Spiegel Online berichtet irgendeine Gestalt über ihr erstes mal Live-Rollenspiel:
... und der Grund, warum ich kein DragonSys spiele... was für eine prazise Zusammenfassung. Ich mag SpOn. Gesinnung: Chaotisch Pikiert Sunday, July 2. 2006Auf Leben und Tod
So, hiermit erklare ich mich als offiziell vom Con "Auf Leben und Tod" zurück.
Worum ging es? Wir waren in der freien Reichsstadt Tulderon in einer zwielichtigen Taverne angesprochen worden, ob wir nicht Lust hatten, an einem Wettkampf auf Leben und Tod um ein paar Artefakte und ein bisschen Geld teilzunehmen. Das hatten wir nicht, angucken wollten wir uns das Ganze allerdings schon. Wir wurden mit verbundenen Augen in ein großes Haus mit vielen Zimmern gebracht, das sich unseren Informationen zufolge irgendwo in Aklon oder Verillion befinden musste. Gastgeber waren zwei schwarzmagische Geschwister, Elinora und Brendin de Norouge (oder so ahnlich, ich kann kein Verillionisch). Die beiden zeigten sich sehr verwundert, dass nicht alle Anwesenden Lust hatten, sich die Köpfe einzuschlagen, aber es fanden sich genug Kampfer, sodass es tatsachlich zu angemessen viel Totschlag kam. Die einzelnen Krieger waren gut vorbereitet, es wurde gedopt was das Zeug hielt. Irgendwann kam die Gastgeberin an und meinte, wir könnten doch eigentlich mal in den Keller gehen, da waren "nützliche Dinge". Leider hatten sie von ihrem verstorbenen Meister den Schlüssel nicht geerbt, und sie wüssten nicht genau, was der denn da versteckt hatte, er sei ja so ein schlechter Mensch gewesen etc. blabla. Geglaubt hat ihr niemand, den beiden war die Profession an der Nasenspitze anzusehen, und ihre Versuche, sich als gute Menschen hinzustellen waren ebenso zaghaft wie erfolglos. Wie Spieler nun mal so sind machten sich irgendwelche Leute daran, den Keller zu öffnen. Es gab ein riesigies Geschrei, da war ein Sauresee, eine riesige Spinne, die mit Gift um sich spritzte und diverse mehr oder weniger ausgeklügelte magische Fallen. Der magieimmune Lemur vertrieb sich die Zeit damit, mit den magischen Geschossen Boccia zu spielen, alle anderen hatten einen Heidenrespekt vor den blöden Dingern. Irgendwann tauchten ein nekromantisches Grimoire und ein Damon auf. Ersteres reiste zusammen mit den Gastgebern ab, als diese erkannten, dass Letzterer ihre Rolle als Hausherren besser ausfüllte als sie. Wir Spieler standen also reichlich verdattert mit einem machtigen Damon, der durch allerlei finstere Artefakte an die mundane Sphare gebunden und dementsprechend mies gelaunt war, vor vollendeten Tatsachen. Irgendwann beschloss eine kleinere Fraktion, den Damon zu entsorgen, was auch überraschend problemlos funktionierte. Eigentlich hatten wir damit gerechnet, dass er spatestens fünf Minuten spater wieder da ware, aber er war so freundlich, sich in grünen Nebel aufzulösen und in diesem Aggregatzustand zu verschwinden. Kaum war der Damon weg tauchte eine relativ große Ultorianergruppe auf, die über diverse Beichten die Geschehnisse der vergangenen Tage aus den Anwesenden herausquetschte und beschloss, in ein paar Tagen wiederzukommen. Nachdem sie allerlei Panik verbreitet und alle aus den Betten geworfen hatten, zogen sie wieder ab. Bis auf Druckstellen am monophoben Eiselfenschwarzmagier, der es erfolgreich geschafft hat, mit der Badezimmertür zu verschmelzen, um nicht gesehen zu werden, haben sie keine bleibenden Schaden hinterlassen. Des Nachts tauchten dann plötzlich Geister auf, die darauf aufmerksam machten, dass sie in einem Altar im Keller eingesperrt waren. Unter anderem galt das auch für den Bruder eines netten anwesenden Arachnepriesters, sodass derjenige einfach mit den diplomatischen Überredungskünsten zahlenmaßiger Überlegenheit diverse Magier in den Keller schleppte und sie dazu überredete, einen Gegenzauber auf den Altar zu wirken. Weil der erste Versuch einer Verschmelzung an der Unfahigkeit einer der Anwesenden scheiterte, verbrachten wir die Zeit in selbigem Keller eingesperrt in seligem Schlummer, wahrend die Geister den Rest des Hauses terrorisierten und sogar so freundlich waren, die Türsteher zu spielen, damit wir nicht standig gestört wurden und in Ruhe ausschlafen konnten. Am nachsten Morgen funktionierte das Ritual, sorgfaltig bewacht von sieben schwerbewaffneten Kriegern, damit die beiden gefangenen Magier bloß nicht auf dumme Gedanken kamen (mein Meister und ich haben das Kompliment dankbar entgegengenommen und die angemessene Reaktion auf so viel Freundlichkeit auf einen geeigneteren Zeitpunkt verschoben). Ich habe es endlich geschafft, einige Dinge zu lernen, sodass ich als Magierin tatsachlich mittlerweile zu gebrauchen bin (unfahig bin ich immer noch, aber ich kann nicht mehr ganz nichts, sondern immerhin Magie spüren. Karriereleiter, ich komme!). Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis hochzufrieden, es war schade, dass wir das Grimoire nicht bekommen haben, aber wir haben einen netten alten Bekannten wiedergetroffen und alle potentiell bedrohlichen Situationen überlebt. Ich kann mir gut vorstellen, dass einige Spieler sich gelangweilt haben, weil der Plot für eine sehr kleine Gruppe ausgelegt war. Da unsere Ich habe auf dem Con selbst nur etwa sechs Stunden geschlafen, deshalb den Sonntagnachmittag in der Horizontalen in meinem warmen, weichen, wundervollen Bett verbracht. Es ist so schön, nicht von Albtraumen - denen einer unfahigen Adeptin oder von den Geistern eines kaltblütigen Mörders im Nebenbett - geplagt zu werden und auf einer richtigen Matratze zu schlafen, wobei der Gerechtigkeit halber gesagt werden muss, dass mein Charakter schon froh über eine Matratze ist. Das Preis-Leistungs-Verhaltnis erschien mir etwas unausgewogen, aber mich hat es nicht sonderlich gestört. Es gab immer Kaffee und Wasser, sodass meine Grundversorgung mit Nahrungsmitteln ( Gesinnung: Rechtschaffen Zufrieden Tuesday, June 27. 2006Gesinnunganzeiger
Ich schreibe jetzt immer dazu, wie meine Gesinnung im Moment des Bloggens ist. Gut, oder?
Gesinnung: Chaotisch genial |
Calendar
ArchivesBlog abonnierenQuicksearchBlog AdministrationKampfabzeichen |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||